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Was bietet die Zensusdatenbank?

Die Zensusdatenbank umfasst zunächst die Ergebnisse des Zensus 2011 und wird später um die Daten des Zensus 2021 erweitert. Der Tabellenabruf erfolgt unentgeltlich und kann variabel auf den individuellen Bedarf angepasst werden. Die Abspeicherung der Ergebnisse ist in verschiedenen Formaten möglich. Registrierten Nutzern stehen weitere Funktionen und Services zur Verfügung.


Nachfolgend werden die Menüpunkte der Zensusdatenbank näher erläutert:

Recherche über Begriffe

In das Suchfeld können mehrere Begriffe eingegeben werden, die automatisch mit „und“ verknüpft werden. Bei erfolgreicher Suche wird als Trefferliste unmittelbar die Liste der gefundenen Tabellen angezeigt. Die Trefferlisten für Themen und Merkmale sind jeweils über einen Link erreichbar. Registrierte Nutzer können die individuell bevorzugte Trefferliste einstellen.

Themen

Unter „Themen“ finden Sie die angebotenen Themen hierarchisch geordnet.

Zu einem Thema werden folgende Informationen angeboten:

  • Methodische Erläuterungen
  • Liste der zugehörigen Tabellen, mit der Möglichkeit, eines stets aktuellen Werteabrufs.
  • Liste der zugehörigen Merkmale.

Tabellen

Unter „Tabellen“ sind alle abrufbaren Tabellen mit einer inhaltlichen Kurzbeschreibung aufgelistet. Über „Auswahl“ können Tabellen durch die Eingabe des Tabellencodes gesucht werden.

Die Tabellen sind grundsätzlich variabel gestaltet, d.h. eine Zeitauswahl und eine Auswahl der Merkmalsausprägungen (wie z.B. einzelne Berufsgruppen oder Bundesländer) können vom Nutzer vorgenommen werden. Zudem besteht ggf. die Möglichkeit, z.B. den Tabellenkopf oder die Vorspalte durch Merkmalsauswahl zu modifizieren. Mittels Drag&Drop kann ggf. auch die Anordnung der Merkmale in der Tabelle verändert werden. Über eine Vorschau des Tabellenaufbaus (ohne Werte) können die Veränderungen verfolgt werden.

Sofern das Wertelimit nicht überschritten wird, kann der Werteabruf grundsätzlich auch direkt (ohne Veränderung der Tabelle) gestartet werden.

Die abgerufene Tabelle kann in den Formaten EXCEL, CSV und XML gespeichert werden (Download).

Zudem wird ein Flat-File-CSV-Format angeboten, das für eine maschinelle Weiterverarbeitung geeignet ist (Fußnoten sind in diesem Format nicht enthalten).

Tabellen mit zeitreihenorientierter Struktur können auch graphisch dargestellt werden.

Hinweis: Größere Tabellen werden im Hintergrund (Batchbetrieb) erstellt und können später (i.d.R. nach wenigen Minuten) von registrierten Nutzern unter Aufträge angezeigt werden. Die Ergebnisse bleiben 7 Tage erhalten.

Merkmale

Der Menüpunkt „Merkmale“ enthält eine Liste aller in der Zensusdatenbank gespeicherten Merkmale mit zahlreichen weiterführenden Informationen. Die Merkmale können über „Auswahl“ in Abhängigkeit der eingestellten Sortierkriterien selektiert werden.

Zu einem Merkmal werden folgende Informationen angeboten:

  • Erläuterung des Merkmals (sofern verfügbar)
  • Liste der Ausprägungen des Merkmals inkl. deren Erläuterungen. Zu einer Merkmalsausprägung können zudem alle Merkmale angezeigt werden, in denen sie enthalten ist.
  • Liste der Themen, die das gewählte Merkmal nachweisen.
  • Liste der Tabellen, die das gewählte Merkmal nachweisen.

Anmerkung: Aus technischen und sprachlichen Gründen wird bei bestimmten Merkmalen und Merkmalsausprägungen bzw. deren Definition nur die maskuline Form verwendet.

Meine Zensusdatenbank

Für registrierte Nutzer bietet die Zensusdatenbank zahlreiche personalisierte Funktionen:

Meine Tabellen

Unter „Meine Tabellen“ können häufig benötigte und ggf. durch getroffene Auswahlen individuell angepasste Tabellenabrufstrukturen gespeichert werden.

Hinweis: Durch Datenbankänderungen kann es vorkommen, dass gespeicherte Tabellenabrufstrukturen nicht mehr abgerufen werden können. In diesem Fall werden die betroffenen Objekte vom System entsprechend gekennzeichnet.

Aufträge

Unter „Aufträge“ kann der Bearbeitungszustand von Batchaufträgen sowie deren Ergebnisse eingesehen werden.

Einstellungen

Unter „Einstellungen“ ist das Nutzerprofil (Name, Anschrift, ...) abgelegt. Zudem besteht die Möglichkeit, das Passwort zu ändern und die Startseite, die bevorzugte Trefferliste sowie die Seitenlänge von Verzeichnissen individuell festzulegen.

FAQ (Frequently asked questions)

Diese Seite enthält häufig gestellte Fragen zur Zensusdatenbank und beantwortet sie.
Haben Sie weitere Fragen? Schreiben Sie uns über das Kontaktformular

Was unterscheidet Stichprobe und Vollerhebung?

Als Stichprobe bezeichnet man eine Teilmenge einer Grundgesamtheit, die unter bestimmten Gesichtspunkten ausgewählt wurde. Mit Stichproben wird in Anwendungen der Statistik häufig gearbeitet, da es oft nicht möglich ist, die Grundgesamtheit, etwa die Gesamtbevölkerung oder alle hergestellten Exemplare eines Produkts, zu untersuchen. Stichproben gewinnen ihre repräsentative Aussagekraft erst dadurch, dass der von ihnen erfasste Teilbereich auf die Gesamtheit hochgerechnet wird. Der Zensus 2011 ist eine registergestützte, durch eine Stichprobe ergänzte Bevölkerungszählung. Knapp zehn Prozent der Bevölkerung wurden bei der Haushaltebefragung auf Stichprobenbasis interviewt. Bei einer Vollerhebung werden - im Gegensatz zu einer Stichprobe - Daten für alle Erhebungseinheiten erfragt oder aus Registern gewonnen. Beim Zensus 2011 sind die Auswertungen aus den Registern, die Befragungen in Gemeinschaftsunterkünften (sogenannte Sonderbereiche) und die Gebäude- und Wohnungszählung Vollerhebungen. Ergebnisse aus reinen Vollerhebungen weisen keinen Stichprobenzufallsfehler auf und können kleinräumiger ausgewertet werden.

Welche Teilbereiche des Zensus 2011 gibt es?

Haushaltestichprobe des Zensus 2011: Die Haushaltestichprobe bezeichnet einen Teilbereich des Zensus 2011. Mit ihr sollen die durch Unter- und Übererfassungen im Melderegister verursachten Fehler korrigiert werden. Sie dient somit der Qualitätssicherung des Zensus. Des Weiteren dient sie der Gewinnung von Informationen, die in Deutschland nicht in Registern enthalten sind, wie zum Beispiel Bildung, Migrationshintergrund und Glaubensbekenntnis. Im Zuge dessen wurden bundesweit etwa 10% der Bevölkerung durch Interviewer befragt und entsprechende Daten erhoben. Die Gebäude- und Wohnungszählung bezeichnet einen Teilbereich des Zensus 2011. Im Zuge dessen wurden bundesweit alle Eigentümer und Eigentümerinnen, Verwalter und Verwalterinnen und sonstige Verfügungs- und Nutzungsberechtigte im Rahmen einer postalischen Befragung zu Ihren Gebäuden und Wohnungen befragt. Bei der Erhebung werden alle Gebäude mit Wohnraum, bewohnte Unterkünfte und Wohnungen erfasst. Die Haushaltegenerierung ist ein statistisches Verfahren, das beim Zensus 2011 angewandt wird. Dabei werden die für die einzelnen Anschriften vorliegenden Personeninformationen den in der Gebäude- und Wohnungszählung erfassten Wohnungen zugeordnet. Die Haushaltegenerierung bildet also die Wohnhaushalte an einer Anschrift ab, sodass Ergebnisse für Haushalte nachgewiesen werden können (z. B. durchschnittliche Wohnungsgröße von Familien mit drei Kindern). Da die Wohnungen in einem Gebäude unterschiedlich groß sein können und von unterschiedlich vielen Personen bewohnt werden, die Melderegister aber nur Auskunft über Personen an einer Anschrift geben, müssen anhand von verschiedenen Hilfsmerkmalen (z. B. Verzeigerungen, Einzugsdatum, Namen der Bewohner aus der Gebäude- und Wohnungszählung) die Personen statistisch den einzelnen Wohnungen zugeordnet werden. Dabei interessiert es die Statistik nicht, welche Personen etwa die Dachgeschosswohnung bewohnen, sondern es geht nur darum zu wissen, welcher Haushaltstyp (Anzahl der Personen, Kinder, Familie, Alleinerziehend) zu welcher Wohnung (qm, Zahl der Räume, Baujahr, Heizung) im statistischen Sinne gehört.

Was ist der Mikrozensus?

Der Mikrozensus ist eine repräsentative Haushaltsbefragung der amtlichen Statistik in Deutschland. Rund 830 000 Personen in etwa 370 000 privaten Haushalten und Gemeinschaftsunterkünften werden stellvertretend für die gesamte Bevölkerung zu ihren Lebensbedingungen befragt. Dies sind 1 % der Bevölkerung, die nach einem festgelegten statistischen Zufallsverfahren ausgewählt werden. Für kleine Städte und Gemeinden ist die Stichprobe des Mikrozensus nicht groß genug, um Ergebnisse ausweisen zu können. Im Jahr 2011 wurde der Zensus durchgeführt, um Informationen über alle Städte und Gemeinden in Deutschland zu erhalten und zu veröffentlichen.

Wozu dienen die amtlichen Einwohnerzahlen?

Der Zensus 2011 stellt die Einwohnerzahlen des Bundes, der Länder und der Gemeinden fest – sie sind das wichtigste Ergebnis beim Zensus. Zahlreiche Rechtsvorschriften in Deutschland beziehen sich direkt auf die amtlichen Einwohnerzahlen. Sie sind entscheidend für Ausgleichszahlungen zwischen den Ländern („Länderfinanzausgleich“), für den kommunalen Finanzausgleich, bei der Einteilung der Wahlkreise oder für die Bestimmung der Stimmenzahl der Länder im Bundesrat. Ermittelt wird die Anzahl der Personen mit alleinigem Wohnsitz oder Hauptwohnsitz in den jeweiligen administrativen Einheiten Deutschlands.

Was sind Register?

Register sind elektronische Datenverzeichnisse, in denen systematisch Informationen über eine Gruppe von Personen oder Dingen gesammelt werden. Verwaltungsregister: Verwaltungsregister sind Verzeichnisse, die in der öffentlichen Verwaltung geführt werden und in denen systematisch Informationen über eine Gruppe von Personen oder Dingen gesammelt werden. Für den Zensus 2011 werden z. B. Auszüge aus den Registern der Meldestellen und der Bundesagentur für Arbeit von den Statistischen Ämtern ausgewertet. Anschriften- und Gebäuderegister: Das Anschriften- und Gebäuderegister (AGR) bildet die Grundlage für den Zensus 2011. Es wird zentral beim Statistischen Bundesamt geführt, die Statistischen Ämter der Länder sind für die Bearbeitung der Datensätze aus ihrem Zuständigkeitsbereich verantwortlich. Das Register enthält Informationen darüber, welche Gebäude Wohnraum aufweisen und welche nicht. Auf dieser Grundlage wurden zufällig die Anschriften ausgewählt, an denen Einwohnerinnen und Einwohner beim Zensus 2011 ergänzend befragt werden („Haushaltebefragung auf Stichprobenbasis“). Das AGR wurde ab 2008 aufgebaut. Dafür wurden Informationen von Einwohnermeldeämtern, der Bundesagentur für Arbeit und der Vermessungsbehörden ausgewertet. Erwerbsstatistische Register: Für Fragen der Erwerbstätigkeit gibt es in Deutschland Verwaltungsdaten bei der Bundesagentur für Arbeit (für sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, Arbeitslose und Arbeitsuchende) sowie bei den öffentlichen Arbeitgebern (für Beamte, Richter und Soldaten). Aus diesen Registern werden nach den Regelungen des ZensG 2011 neben den reinen Zahlen der Erwerbstätigen noch weitere Merkmale wie z. B. der Wirtschafts- oder Aufgabenbereich und der Arbeitsort für den Zensus 2011 ausgewertet. Für Selbstständige und anderweitig erwerbstätige Personen, wie mithelfende Familienangehörige, sind keine Register vorhanden. Um die Erwerbsdaten dieser Personen zu erhalten, wurde eine Haushaltebefragung auf Stichprobenbasis durchgeführt. Melderegister: Das Melderegister ist ein amtliches Verzeichnis, das im Rahmen des polizeilichen Meldewesens Personaldaten erfasst, die der Meldepflicht unterliegen. Dieses polizeiliche Meldewesen wird im Rahmen der nationalen Meldegesetze geregelt und bei der Meldebehörde erfasst. Die Melderegister werden beim jeweiligen Einwohnermelde- oder Bürgeramt geführt. Jede Person, die in Deutschland wohnt, muss sich beim zuständigen Amt an-, ab- oder ummelden. Diese Register sind für den Zensus eine wichtige Datenquelle. Wichtige personen- und anschriftenbezogene Angaben müssen so nicht gesondert erfragt werden, sondern können beim Zensus 2011 aus den Melderegistern entnommen werden.

Welche Sonderbereiche gibt es?

Der Begriff „Sonderbereich“ umfasst Gemeinschafts-, Anstalts- und Notunterkünfte sowie Wohnheime und ähnliche Unterkünfte. Unter Gemeinschafts- und Anstaltsunterkünften sind Einrichtungen zu verstehen, die in der Regel der längerfristigen Unterbringung und Versorgung von Personen mit einem spezifischen Unterbringungsbedarf dienen. Unterschieden wird in sensible und nicht-sensible Sonderbereiche. Zu den sensiblen Sonderbereichen zählen in erster Linie Unterkünfte, bei denen die Information über die Zugehörigkeit der Personen zu diesen Bereichen die Gefahr einer sozialen Benachteiligung hervorrufen könnte (siehe bereits dazu Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 15. Dezember 1983).

Was sind Merkmale?

Merkmale sind Eigenschaften der statistischen Einheiten Person, Haushalt, Familie, Gebäude oder Wohnung, welche im Rahmen des Zensus 2011 erfragt wurden (z.B. Informationen zu Alter oder Geschlecht). Auswertungsmerkmale: Im Zuge des Zensus 2011 werden zahlreiche Informationen zu Bevölkerungs-, Gebäude- und Wohnungsstrukturen erhoben. Die daraus abgeleiteten personen-, gebäude-und wohnungsspezifischen Merkmale stehen in der Zensusdatenbank zu Auswertungszwecken zur Verfügung. Eine Übersicht aller Merkmale finden Sie im Verzeichnis "Merkmale". Hilfsmerkmale: Nicht alle Informationen, die beim Zensus abgefragt werden, werden auch ausgewertet: Um inhaltliche Informationen geht es nur bei den Erhebungsmerkmalen. Hilfsmerkmale hingegen helfen, den Zensus zu organisieren und durchzuführen. Anschließend werden sie schnellstmöglich gelöscht. Zu den Hilfsmerkmalen gehören zum Beispiel der Name und die Anschrift. Sie sind unter anderem deshalb wichtig, damit Personen nicht doppelt gezählt werden und Interviewerinnen und Interviewer die richtigen Ansprechpartner finden. Die statistische Geheimhaltung ist umso besser gewährleistet, je frühzeitiger die Trennung der eine Identifikation ermöglichenden Hilfsmerkmale von den Erhebungsmerkmalen erfolgt.

Bleiben "Meine Tabellen" beliebig lange erhalten?

Ihre Tabellen unter "Meine Tabellen" bleiben dauerhaft gespeichert, solange Sie sie nicht selbst löschen oder sie durch den Betreiber als ’nicht mehr abrufbar’ gekennzeichnet werden. Sie müssen dann Ihre gespeicherten Abrufe unter "Meine Tabellen" neu aufbauen.

Wie viele individuelle Tabellen können angelegt werden?

Die Anzahl der Tabellen unter "Meine Tabellen" ist standardmäßig auf 50 beschränkt.

Welche Vorteile hat man als registrierter Nutzer beim Zugang zur Zensusdatenbank gegenüber dem Einstieg ohne Registrierung?

Beim Zugang als registrierter Nutzer gibt es gegenüber der Nutzung ohne Registrierung im Wesentlichen folgende Vorteile: Ausgabe von großen Tabellen, die im Hintergrund (Batchbetrieb) erstellt werden, sowie das Abspeichern von individuellen Abrufstrukturen ("Meine Zensusdatenbank") für immer wiederkehrende Tabellenabrufe. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter "Anmeldung > Registrierung".

Bekommt man als registrierter Nutzer mehr oder andere Daten?

Nein, alle Nutzer greifen auf den gleichen Datenbestand zu.

Wie funktioniert die Suche mit Hilfe von Begriffen?

In das Suchfeld können Sie einen oder auch mehrere Suchbegriffe eingeben. Mehrere Suchbegriffe werden automatisch mit "UND" verknüpft. Es ist aber auch möglich, explizit die Operatoren ODER bzw. OR zu verwenden.

Warum erhalte ich in der Zensusdatenbank und der Regionaldatenbank unterschiedliche Ergebnisse?

Einige Ergebnisse des Zensus 2011 sind nicht nur in der Zensusdatenbank enthalten, sondern auch über die Regionaldatenbank abrufbar. Aufgrund unterschiedlicher Geheimhaltungsverfahren kann es bei einzelnen Ergebnissen vorkommen, dass sich diese trotz gleicher Datenbasis geringfügig unterscheiden. Informationen zu den verwendeten Geheimhaltungsverfahren finden Sie unter https://www.zensus2022.de/DE/Wie-funktioniert-der-Zensus/geheimhaltung-beim-zensus.html.

Was ist die Cell-Key-Methode?

Die Cell-Key-Methode ist ein datenveränderndes Geheimhaltungsverfahren. Bei diesem Verfahren findet eine Veränderung einiger Originalfallzahlen statt, wobei der Informationsverlust und der Verlust der Aussagekraft der Ergebnisse möglichst gering gehalten werden. Bei dieser Methode wird u. a. festgelegt, wie groß die Abweichung von den Originalwerten sein darf. Ein Teil der Originalwerte bleibt bei diesem Verfahren somit unverändert. Welche Werte das sind, ist nicht erkennbar. Jeder Originalfallzahl (z. B. in einem Tabellenfeld) ist bei dieser Methode ein fester „Schlüsselwert“ zugeordnet, der auf einem Zufallsmechanismus basiert. Dies sind die sogenannten Cell Keys. Jedem Cell Key ist zudem ein fester sogenannter Überlagerungswert zugeordnet. Dieser gibt an, um welchen Wert die Originalfallzahl im Rahmen des Geheimhaltungsverfahrens verändert wird. Ein Überlagerungswert kann bspw. den Wert -1 oder +2 annehmen, was bedeutet, dass der Originalwert um den Wert -1 bzw. +2 verändert wird. Handelt es sich beim Originalwert also beispielsweise um die Zahl 3 und der dem Cell Key zugeordnete Überlagerungswert lautet -1, lautet die Zahl in der Tabelle 2 (3 (Originalwert) - 1 (Überlagerungswert) = 2 (Veränderte Zahl).

Was ist unter Nicht-Additivität zu verstehen?

Wenn Daten, die mit der Cell-Key-Methode geheim gehalten worden sind in einer Tabelle dargestellt werden, ergibt sich bei der Aufsummierung der Zeilen oder Spalten in der Tabelle nicht immer die veröffentlichte Gesamtzahl. Es kann zu Abweichungen in den Summen kommen.

Wie viele Originalwerte sind noch in einer Tabelle?

Es ist in der Ergebnispräsentation in der Tabelle nicht mehr erkennbar, welche Werte verändert wurden und welche nicht. Wie viele Originalwerte in einer Tabelle noch enthalten sind, hängt von den gesetzten Parametern in den Geheimhaltungsverfahren der Statistik und vom Zufall ab.

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