Wichtige Meldungen

Zensusdatenbank 2.1 geht live

Die Zensusdatenbank hat im März 2022 ein Versionsupdate erhalten. Damit werden in der Datenbank Kennzahlen berechnet, die mit der CKM-Methode geheim gehalten sind. Sie haben gegenüber selbst berechneten Kennzahlen den Vorteil, weniger Ungenauigkeiten auf Grund der datenverändernden Geheimhaltungsmethodik aufzuweisen. Neben der Eigentümer und Leerstandsquote, finden Sie in den Bereichen Gebäude, Wohnungen, Haushalte, Familien und Bevölkerung kompakt nun in allen Tabellen mit einem Sachmerkmal zusätzlich zu den Fallzahlen auch Anteilswerte. Durch die Erweiterung des Tabellenangebots wurden geringfügige Änderungen an der Nummerierung und Struktur der Tabellen notwendig. Sollten Sie Fragen zum Tabellenportfolio haben, wenden Sie sich gerne an den Zensusauskunftsdienst.

Nutzen Sie gerade bei großen Tabellen weiterhin die Möglichkeiten zur gezielten Auswahl von Ausprägungen, bevor Sie den Werteabruf starten („Tabelle anpassen“). So passen Sie die Tabelle Ihrem individuellen Informationsbedürfnis optimal an. Benötigen Sie eine komplexe Tabelle vollumfänglich, registrieren Sie sich gerne unkompliziert und kostenfrei, um auch große Tabellen komfortabel abrufen zu können.

Die Datenbasis für Deutschland

Zum ersten Mal seit der Wiedervereinigung wurde 2011 im Rahmen eines registergestützten Zensus erhoben, wie viele Menschen in Deutschland leben, wie sie wohnen und arbeiten. In dieser von den Statistischen Ämtern des Bundes und der Länder veröffentlichten Zensusdatenbank können Sie die Ergebnisse des Zensus 2011 flexibel und komfortabel abrufen. Unter www.zensus2011.de finden Sie außerdem detaillierte Informationen über die rechtlichen Grundlagen und die Methode des Zensus 2011.

Mit dem nächsten Zensus im Jahr 2022 findet die zweite registergestützte Bevölkerungszählung statt, die durch eine Stichprobe ergänzt und mit einer Gebäude- und Wohnungszählung kombiniert wird. Diese Ergebnisse werden ebenfalls in dieser Datenbank veröffentlicht. Über die Vorbereitungen und den aktuellen Stand des nächsten Zensus halten Sie die Statistischen Ämter des Bundes und der Länder unter www.zensus2022.de auf dem Laufenden.

Privates bleibt privat

Unseren Auskunftspflichtigen geben wir für alle amtlichen Statistiken das Versprechen: Ihre privaten Angaben werden niemals öffentlich. Die statistischen Ämter des Bundes und der Länder gewährleisten in über 250 Statistiken, dass man aus veröffentlichten Ergebnissen nie auf Einzelangaben zurückschließen kann. Hierzu stehen uns eine Reihe von Verfahren zur Verfügung. Das einfachste wäre die Sperrung, also z.B. für kleine Gemeinden gar keine Ergebnisse herauszugeben. Aber getreu dem Grundsatz "Öffentliche Daten nutzen - Private Daten schützen" wollen wir möglichst viele und genaue Ergebnisse für die Gesellschaft verfügbar machen. Deshalb wurde beim Zensus 2011 erstmals ein datenveränderndes Geheimhaltungsverfahren namens SAFE angewendet, bei dem Datensätze untereinander vertauscht werden. Beim Zensus 2022 wird in Deutschland die international erprobte Cell-Key-Methode zum Einsatz kommen. Dabei werden Werte mit einem mathematischen Verfahren leicht verfremdet. Um die Vergleichbarkeit der Ergebnisse aus dem Jahr 2022 mit dem vorangegangenen Zensus 2011 zu gewährleisten, werden die Ergebnisse von 2011 in dieser Datenbank ausschließlich mit der Cell-Key-Methode geheimgehalten. Mehr dazu finden Sie unter www.zensus2022.de/geheimhaltung